Stimmtraining

Unser Stimmklang hängt von vielen Faktoren ab, die wir beeinflussen können: Haltung, Atmung, Muskelspannung, Sprechgewohnheit und vieles andere mehr. Das bedeutet, dass eine Stimme zwar ein paar physiologische Voraussetzungen hat, jedoch nicht unveränderbar ist. Im Gegenteil: Durch ein funktionelles Stimmtraining lassen sich schnell hörbare Resultate erzielen. Die Stimme kann bereits durch wenige Übungen entspannter und damit tiefer, wärmer und voluminöser klingen.

Was passiert in einem Stimmtraining? 

Im Stimmtraining von We make you talk werden Denk- und Handlungsmuster untersucht, die zu einem falschen Gebrauch der Stimme geführt haben. Damit findet die Stimme wieder zu ihrer ursprünglichen Funktion. Sie reguliert sich selbst, ist belastbar und flexibel. Der Sprecher benutzt nur diejenigen Muskeln, die zur Stimmerzeugung notwendig sind. 

Mit speziellen Übungen für die Stimme aktivieren Sie das Erlaubnissystem Ihrer Stimme. Dabei darf sich der Unterkiefer lösen und die unteren Rippen können sich erweitern. Dadurch kann sich der Kehlkopf senken, und die Resonanzräume für den Klang Ihrer Stimme erweitern sich. Durch das Training einer reflexiven Einatmung werden Sie außerdem nie wieder Luftmangel oder Atemnot während des Sprechens haben.

Zudem erlernen Sie, wie Sie locker, aber aufrecht und präsent gehen, stehen und sitzen. Denn die Stimmbänder produzieren den Klang niemals allein. Der ganze Körper dient sozusagen als Instrument Deshalb steht im funktionalen Stimmtraining immer der ganze Mensch im Mittelpunkt.  

Fazit: Im Unterschied zum Tun und Machen lässt man beim funktionalen Stimmtraining alles weg, was die freie Entfaltung der Stimme stört. Dadurch wird die Stimme wieder zu ihrer vollen Ausdrucksfähigkeit gebracht. 

 

 

Stimmtraining Wien Norbert Höchner
Norbert Höchner, 6facher Weltmeister im Kickboxen beim Speakerwettbewerb. Fotocredit: Dominik Pfau

Was ist der Nutzen eines Stimmtrainings?

 

 

Die positiven Ergebnisse eines solchen Stimmtrainings sind nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar: Ein aufrechterer Gang, bei dem alle Muskelgruppen optimal ineinandergreifen. Keine unnütze Energieverschwendung mehr durch falsche Körperhaltung. Alte Bewegungsmuster werden durch neue ersetzt. Die Stimme wird aus ihrem Korsett befreit. Sie werden vom Stimmbesitzer zum Stimmbenutzer und entscheiden selbst, wie Sie klingen möchten.

Daher ist ein Stimmtraining immer auch eine Entdeckungsreise zum eigenen Selbst. Am Ende darf sich der Kunde über eine freie und schön klingende Stimme freuen. Man sieht ihm die richtige Stimmgebung am gelösten Gesichtsausdruck an. Es fühlt sich einfach gut an, wenn alles frei schwingt und klingt. Fällt der Stress mit der Stimme erst einmal weg, dann macht Sprechen so richtig Spaß.

Was Kunden über unser Stimmtraining sagen.

Was ist unser Erfolgsgeheimnis?

Bei WE MAKE YOU TALK trainieren wir die Stimme nach der funktionalen Methode. 

Dabei wird vorausgesetzt, dass jede Stimme von Natur aus zur Höchstleistung befähigt ist. Das kann man sehr gut an Babys sehen, die stundenlang schreien, ohne heiser zu werden. Ihre Stimmgebung erfolgt durch das optimale Zusammenspiel von stimmlicher Absicht – nämlich gehört zu werden – und Stimmfunktion. Dieses optimale Zusammenspiel wird  im Laufe des Lebens durch schlechte Körperhaltung, flache Atmung oder psychologische Mechanismen gestört. Wer beispielsweise als Kind häufig zu hören bekommt, dass er leise sprechen soll oder nicht singen kann, der wird sich später schwer tun, sein stimmliches Potential voll zu entfalten. Im Training hat er die Möglichkeit, seine stimmlichen Muster neu zu konfigurieren und eine kräftige, klangschöne Stimme zu bekommen. 

Die Formel zur Entfaltung des stimmlichen Potentials lautet:

Wissen + Wahrnehmung = optimale Stimmentwicklung 

Davon ausgenommen sind anatomische Fehlbildungen. Diese sind jedoch relativ selten und werden normalerweise im frühen Kindesalter entdeckt und behandelt. 

 

Zur Expertise einer Stimmtrainerin gehört auch die Kenntnis der Anatomie der Stimme. Hier eine Aufnahme unseres Kehlkopfes mit dem wichtigsten Sprechmuskel, dem Vocalis. 

Stimmtraining

EINE KLEINE THEORIE DER STIMME: 

Beim Sprechen führt nicht Anstrengung, sondern Entspannung und die Erlaubnis, Neues zu erfahren, zum Erfolg. 

Wenn Sie einen Nagel in die Wand schlagen wollen, brauchen Sie Kraft. Aber wenn Sie eine gute Rede halten oder eine schlagfertige Antwort finden wollen, also in der mentalen Welt, gilt genau das Gegenteil: je entspannter Sie sind, desto leichter geht es. Kognitive Leichtigkeit und muskuläre Effizienz sind die Voraussetzungen für eine gute Rhetorik und flexible Stimmgebung. Daher ist das funktionale Stimmtraining auf Leichtigkeit und Effizienz ausgerichtet. Sie erweitern ihre Fähigkeiten, in dem Sie sich selbst erlauben, sich wohlzufühlen beim Sprechen. Denn nur was sich gut anfühlt, ist physiologisch richtig. 

Im unteren Drittel unserer Stimme finden wir die sogenannte „Entspannungslage“, in der unsere Stimme zu Hause ist. Wir finden diese Lage, wenn wir uns vorstellen wir hätten etwas Gutes gegessen, sind satt und faul uns sagen dann „Ach, war das gut“. Oder wir bestätigen jemandem am Telefon, dass wir ihm zuhören, mit einem entspannten „Hmmm..“ Beim Sprechen sollte die Stimme zwischendurch immer wieder in diesen Bereich zurückfinden, um dauerhaft gesund und tragfähig zu bleiben. Dazu ist es wichtig, die Idee von VIEL ATEM und KRAFTANWENDUNG für eine größere Stimme aufzugeben. Hier ein paar Parameter, die wir für die Stimme optimieren können: 

Das STIMMVOLUMEN

wird durch mehr Schwingung in den Stimmlippen verstärkt. Die Stimmlippen schwingen stärker, es schwingt mehr Masse mit, dadurch wird die Stimme lauter und klingt „kerniger“ oder „samtiger“. In der Tiefe verbrauchen wir mehr Luft als in der Höhe, d. h. wir müssen die Stimme hier gut „mit Luft füttern,“ jedoch immer vom Bauch aus. 

Die STIMMDAUER

wird durch die Dauer des Atemstroms reguliert. Längerer Ausatem = längerer Ton. 

Die falsche Vorstellung: Mehr Volumen wird durch mehr Luftdruck erreicht. Das ist falsch und funktioniert nur kurzfristig. Man schreit sich dadurch heiser, weil das Überdrucksystem aktiv ist. Wir aktivieren vor dem Sprechen das Unterdrucksystem, indem wir einfach die Arme seitlich heben: Luft schießt von alleine in die Lungen, weil sich die Rippen erweitern. Es ist nicht nötig, sich darüber hinaus mit Luft vollzupumpen. 

Wiesinger Str. 6/6,

1010 Wien

 

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 
9.00 - 19.00